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Am 7. Juli 2024 auf die Achalm und zur Tiefenbachtalsperre

Verfasst von Andreas Peters
Organisation: Armin Beuter
Wandern
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Bild: Andreas Peters

Regenschirme wurden aufgespannt, als es Sonntag um 8:30 am Forsthof im Metzingen losging. Um 8:30 höre der Regen auf, hatte die Wettervorhersage versprochen. Der Rand des Wolkenbandes entzog sich leider zusehends dieser Prognose, so dass wir auf den ersten 5 km durch dichten Wald mit ein- und auspacken der Jacken und Schirme beschäftigt waren: kaum hatte der eine aufgehört, folgte kurz darauf der nächste Schauer. Erst beim steilen Anstieg auf die Achalm begann die Wolkendecke aufzureißen, der blaue Himmel war dann für den Rest des Tages bewölkt und die Temperatur blieb angenehm.

Beim Aufstieg durch den Wald war es jedoch plötzlich vorbei mit dem beschaulichen Spaziergang: umgestürzte Bäume blockierten den Weg entlang des Steilhangs, das Übersteigen gestaltete sich als kleines Abenteuer. Das galt erst recht für zwei Mutige, die stattdessen den direkten Weg zu Gipfel wählten: auf dem aufgeweichten steilen Anstieg kamen sie, um nicht abzurutschen, stellenweise nur auf allen Vieren weiter.
Schließlich hatten alle elf den Gipfel erreicht, am Fuß des Aussichtsturms wurden die Vesperbrote ausgepackt, anschließend bot sich vom Gipfel des Turms ein beeindruckender Rundblick weit ins umliegende Land.

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Die nächste Rast legten wir an der Tiefenbachtalsperre ein, die das Unterbecken des Pumpspeicherkraftwerks Glems bildet. Man sieht dem kleinen „Krafthaus“ gar nicht an, welche gewaltige Leistung hier erzeugt werden kann: unter dem Gebäude liegen zwei Turbinen, die von dem Wasser des Oberbeckens angetrieben über 6 Stunden lang eine Leistung von 90 MW ins Stromnetz einspeisen können.

Am Rand seines gepflegten Schrebergartens trafen wir auf dem Rückweg, inmitten vieler geschnitzter Tierfiguren, den aufgeschlossenen Urheber dieser Kunstwerke.

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Der weitere Rückweg war dann auch von sehr vielen netten Holztieren gesäumt.

20240707 134225 scaledZuletzt passierten wir noch eine urzeitlich anmutende Hantelbank- aber zum Bankdrücken hatten nach 16 km Fußmarsch nur noch wenige Lust.
Viel lieber gönnten sich alle im „Schlemmerstüble“ ein leckeres Abschlussessen dieses schönen Wanderausflugs.

 

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