Das Wetter für unsere Wanderung am 6. Juli war einfach nur angenehm, nicht so heiß wie zuvor. Am Start beim Hasenhof (Waldenbuch) hatten sich diesmal trotzdem leider nur sieben Leute eingefunden, die zuerst durch den Wald hinunter in Siebenmühlental wanderten. Talaufwärts entlang des Reichenbachs, mal durch den Wald dann wieder über sattgrüne Wiesen erreichten wir nach wenigen Kilometern die Walzenmühle. Vor der Schlösslesmühle überquerten wir die Alte Poststraße Frankfurt, Stuttgart, Schaffhausen. Auf dem idyllischen Reichenbachertalweg gelangten wir schließlich zur Schlechtsmühle. Von dort stiegen wir teils entlang einer Mountainbike Strecke bergauf, bis wir einen hallsteinzeitlichen Grabhügel und Stelen und danach eine Viereckschanze aus der Keltenzeit erreichten. Darauf war es Zeit für eine Vesperpause, die wir neben einer riesigen Schutzhütte einlegten. Uli überraschte uns dort mit Kirschen aus seinem Garten.

Auf der Pflanzschulallee kamen wir anschließend an den Waldrand, dem wir größtenteils folgten – mit schönen Ausblicken von der Weidacher Höhe auf Echterdingen, Flughafen, später Stetten vorbei an liebevoll gepflegten Schrebergärten. Bei der Stettener Hütte schwenkten wir wieder in den Wald hinunter, um schließlich bei der Bärenhütte noch mal eine kleinere Rast samt Kirschendessert einzulegen. Von da war’s dann nicht mehr weit wieder hinunter ins idyllische Siebenmühlental, auf das wir bei der Kochenmühle stießen, so dass wir vier der sieben alten Mühlen auf unserer Tour kennenlernten. Nach Überquerung der alten Bahnlinie, jetzt Radweg, gelangten wir relativ steil bergauf wieder zum Hasenhof, wo wir uns in der dortigen Pizzeria Dolce Vita mit Speis und Trank bestens versorgt fühlten. Unser Dank für diese schöne Wanderung gilt, wie fast immer, Armin.
Am 6. Juli von Waldenbuch ins Siebenmühlental
Bild: Armin Beuter
Bilder im Text: Armin Beuter

