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Wanderung um Undingen am 3. August 2025

Verfasst von Andreas Peters
Organisation: Armin Beuter
Wandern
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Bild: Andreas Peters

Obwohl das trübe Wetter eher an November erinnerte, war unsere Wanderung am 3. August gut besucht: 18 Personen starteten um 9:00 am Sportheim in Undingen zu der sich zwischen feuchten Wiesen und regennassen Wäldern hinziehenden etwa 17 km langen Rundtour.
DSC 7260 scaledDas erste Highlight erreichten wir nach etwas mehr als 5 km: die Wetterstation an der Doline Weidenwang, einem der kältesten Orte in Deutschland. Allerdings nicht an diesem Tag, denn es war überall gleich kalt: Die Temperatur verharrte während der gesamten Wanderung bei 12 bis 14°C.

Unser weiterer Weg führte uns an zwei tiefen Dolinen vorbei, bis zu 70m tiefen Erdgruben, die durch eingestürzte Kalksinterhöhlen entstanden sind. Besonders erfreuten wir uns an einigen schmalen, fast versteckten Pfaden abseits der breiten Hauptwege, die Wanderführer Armin eingefügt hatte. Zwischendurch neckte uns der Wettergott ein wenig: kaum waren bei den ersten Tropfen die ersten Regenschirme aufgespannt, da hörte es auch schon wieder auf. Tatsächlich verlief die Wanderung fast ganz ohne Regen, auch wenn der Wind manchmal die Tropfen der vergangenen Nacht von den nassen Blättern der Bäume schüttelte. Etwas freundlicher war es bei der Vesperpause an der Seitzhütte, wo sich ein kleiner Schwarm von Kaisermantelfaltern an einem Feld von Blütendolden zeigte.
DSC 7257 scaledBald danach hatten wir die Bärenhöhle erreicht, wo wir einen freundlichen Fotografen für ein Gruppenbild fanden und uns am Kiosk kurz mit Eis und Kaffee versorgen konnten, bevor wir nach einem Abstieg über die „Alte Höhlenstraße“ schließlich den Eingang des von grasbedeckten Hügeln gesäumten Rinnentals erreichten. Am Ausgang des Tals liegt das Naturdenkmal „Kalkstein“, ein aus dem grünen Hügel herausragende Felsformation, die fossilen Reste eines Schwammriffs aus dem letzten Jurameer.

Kurz darauf erreichten wir wieder unseren Ausgangspukt in Undingen, wo uns das italienische Restaurant „Da Pino“ zu einem späten Mittagessen erwartete.

Bilder im Text: Andreas Peters
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