Am 08. und 09. November gingen bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Marbella für den Post-SV Vivien, Theresa, Monika, Lina und Henrike am Samstag sowie Felix am Sonntag an den Start.

Die Atmosphäre an der andalusischen Mittelmeerküste war bereits in den Tagen vor dem Start elektrisierend und alle freuten sich auf ihren ersten Start bei einer WM.

Der Sprung ins 17 Grad kalte, wellige Mittelmeer stellte für alle Athletinnen am Samstag bereits die erste Herausforderung dar. Der starke Wellengang erschwerte die Orientierung, dennoch fanden alle ihren Rhythmus und legten trotz der Bedingungen mit guten Schwimmleistungen die Basis für einen erfolgreichen Wettkampf. Ein Highlight am Ende des Schwimmens, was es unserer Meinung nach bei jedem Rennen geben könnte, war der Neopren-Auszieh-Service. Auf dem Rad wartete eine landschaftlich beeindruckende, aber anspruchsvolle Strecke mit rund 1500 Höhenmetern und heftigem Wind. Der starke Seitenwind und die plötzlich auftretenden Böen machten die Aero-Position oft kaum fahrbar. Die Laufstrecke führte entlang der Küste, über die Hafenmauer und durch lautstark unterstützende Zuschauermengen. Die eindrucksvolle Kulisse und das Wiedersehen mit Teamkolleginnen auf der Strecke sorgten für zusätzliche Motivation, bevor der Zieleinlauf zum emotionalen Höhepunkt des Tages wurde.
Am Ende standen glückliche Gesichter, starke Zeiten und die Freude, gemeinsam im Finisher-Zelt den Wettkampf Revue passieren zu lassen.

Nach den starken Leistungen der Post-SV Athletinnen am Samstag war Felix Otto der einzige Tübinger im Männerfeld am Sonntag. Die Vorfreude war groß. Das Meer hatte weniger Wellengang als am Samstag und versprach gute Bedingungen. Nach einem guten Schwimmen zeigte Felix ein starkes Radfahren und das trotz vieler Überholmanöver von vor ihm gestarteten Athleten.
In der letzten Disziplin konnte Felix seine Laufstärke voll ausspielen und arbeitete sich Schritt für Schritt weiter nach vorne. Die Stimmung entlang der Strecke war überwältigend – ZuschauerInnen und die gesamte Post-SV Crew feuerten ihn unermüdlich an. Getragen von dieser Atmosphäre gelang es ihm, sich mit einem konstant hohen Tempo in die Top 10 seiner Altersklasse zu erkämpfen.

Für alle StarterInnen und SupporterInnen war das Wochenende in Marbella ein unvergessliches Erlebnis: geprägt von Herausforderungen, Teamgeist, großartigen sportlichen Leistungen und emotionalen Momenten – auf und neben der Strecke. Ein Event, das lange in Erinnerung bleiben wird.


