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LAV-Athletinnen überzeugen beim Berliner Halbmarathon

Verfasst von Jule Vetter
Laufsport, Laufveranstaltungen
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Jule Vetter ganz schnell unterwegs in Berlin beim Halbmarathon
Bild: Vetter/Post-SV

Berlin. Beim traditionsreichen Berliner Halbmarathon kamen in diesem Jahr rund 36.500 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Unter ihnen standen auch zwei Athletinnen der LAV Tübingen im Frauenfeld: Jule Vetter und Eva Dieterich. Beide präsentierten sich in hervorragender Form und konnten persönliche Bestleistungen erzielen.

Besonders stark verlief das Rennen für Jule Vetter. Die Tübingerin verbesserte ihre persönliche Bestzeit über die 21,1 Kilometer deutlich auf 1:14:27 Stunden. Damit steigerte sie ihre bisherige Bestmarke um mehr als 80 Sekunden und belegte im hochklassig besetzten Feld Platz 39 der Frauen sowie Rang sieben unter den deutschen Läuferinnen.

„Nachdem ich in Kandel bereits Bestzeit gelaufen bin, war die Zielstellung für Berlin, noch ein paar Sekunden schneller zu sein und einfach Spaß am Rennen und der Atmosphäre zu haben“, berichtete Vetter nach dem Rennen. Bei sonnigem, aber windigem Wetter seien die Bedingungen dennoch gut gewesen: „Die Temperaturen waren angenehm, die Strecke von Zuschauern gesäumt und die Stimmung von Anfang bis zum Schluss super.“

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Ihre Mutter Heidrun coachte Jule entlang der Strecke und freute sich mit.

Der Gegenwind auf den ersten Kilometern zwang die LAV-Athletin zunächst zu einem vorsichtigen Beginn. „Ich bin wegen des Windes konservativer angelaufen, weil ich leichte Probleme mit Seitenstechen hatte“, so Vetter. Nach etwa fünf Kilometern fand sie jedoch besser ins Rennen: „Dann bin ich in wechselnden Gruppen, aber immer mit Begleitung, kontrolliert deutlich schneller gelaufen als geplant.“

Auf den letzten beiden Kilometern machte starker Gegenwind das Rennen noch einmal schwierig. „Das hat bei mir wieder Seitenstechen ausgelöst, aber ich habe das Rennen gut zu Ende gebracht“, sagte Vetter. Mit ihrer deutlichen Bestzeit und der starken Platzierung zeigte sie sich entsprechend zufrieden: „Die Strecke von Berlin ist wirklich sehr schnell und das Niveau sehr hoch. Deshalb bin ich mit meiner Platzierung sehr zufrieden.“

Vetter zog ein positives Fazit ihres Rennens: „Ich hatte einfach einen guten Tag und konnte eine für mich eher kurze und durchwachsene Vorbereitungsphase gut umsetzen.“

Auch Vereinskollegin und Profiläuferin Eva Dieterich zeigte ein starkes Rennen und konnte ebenfalls eine persönliche Bestleistung (Platz 7, 1:07:56) erzielen. Für die beiden Athletinnen des LAV Tübingen war der Start in der Hauptstadt damit ein gelungener Auftritt auf internationaler Bühne.

Bei den Männern erreichte Amanal Petros als Dritter das Ziel in neuer deutscher Rekordzeit.

Der DLV schreibt auf seiner Homepage: „Vor einem Jahr hatte Amanal Petros (Hannover 96) beim Berliner Halbmarathon Geschichte geschrieben: Als erster Deutscher blieb er unter der Marke von einer Stunde. Am Sonntag schrieb der WM-Zweite im Marathon das nächste Kapitel seiner Rekord-Geschichte. In 59:22 Minuten verbesserte er seinen Deutschen Rekord um weitere neun Sekunden. Damit wurde er bei windigen Bedingungen Dritter des Berliner Halbmarathons und rückte auf Platz vier der ewigen europäischen Bestenliste vor.“

ERGEBNISSE

Bilder im Text: Vetter/Post-SV
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