Waiblingen. Früh in der Saison stand für unsere Damen‑ und Herrenmasters sowie für die Herren der 2. Liga in Waiblingen ein besonderer Wettkampf auf dem Programm: das Teamformat. Dieses Format verlangt den Athletinnen und Athleten einiges ab, denn hier zählen nicht nur individuelle Stärken, sondern vor allem Kommunikation, Abstimmung und das gemeinsame Arbeiten als Team. Die anspruchsvolle Wendepunktstrecke auf dem Rad, die frühen Saisonbedingungen und die unterschiedlichen Leistungsniveaus innerhalb der Mannschaften machten dieses Format zusätzlich spannend – und gleichzeitig zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten.
Für die Herren der 2. Liga stand der Tag ganz im Zeichen von „Wettkampfluft für Liga‑Neulinge“. Die Mannschaft startete mit unterschiedlichen Stärken und ohne gemeinsame Vorbereitung in das Rennen, was zunächst für einen holprigen Beginn sorgte. Doch spätestens auf dem Rad zeigte sich, wie gut das Team zusammenfinden kann: Mit viel Kommunikation und einer starken Leistung auf der Wendepunktstrecke wurden wichtige Sekunden gutgemacht. Beim abschließenden Lauf hieß es dann, gemeinsam durchzuhalten und den Zieleinlauf als Team zu genießen. Der Wettkampf hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Team‑Spirit stimmt und jeder seine Stärken einbringen kann. Am Ende belegte das Team den 15. Platz.
2. Liga Herren in Waiblingen – von links: Tom Opel, Marcel Dann, Florian Fröhlich, Patrik Reizinger
Auch unsere Damen‑Masters gingen motiviert ins Teamformat, wenn auch mit etwas gemischten Gefühlen. Die anspruchsvolle Radstrecke und die noch fehlenden Grundlagen sorgten im Vorfeld für Zurückhaltung, doch diese war spätestens mit dem Start im Waiblinger Freibad verflogen. Wasserschatten beim Schwimmen, effiziente Wechsel und echtes Teamwork beim Laufen – Ziehen und Schieben ausdrücklich erlaubt – wurden hervorragend umgesetzt. Jede Athletin musste zwischendurch kämpfen, konnte aber an anderer Stelle glänzen, und dieser gegenseitige Support brachte wertvolle Minuten. Da es auf Masters‑Niveau keine eigene Damenliga gibt, startete das Team erneut „incognito“ bei den Männern und erreichte einen sehr zufriedenstellenden 13. Platz.
Für die Herrenmasters ist der Teamwettkampf traditionell ein Highlight, denn ein Triathlon gemeinsam zu absolvieren, schweißt besonders zusammen. Ziel war es, alle vier Starter gemeinsam in die zweite Wechselzone zu bringen, damit jeder den Wettkampf finishen kann – und genau das gelang. Mit jeder Disziplin wurde das Team schneller, sodass beim Laufen noch mehrere Mannschaften überholt wurden. Am Ende stand ein starker siebter Platz, der die gute Abstimmung und die geschlossene Teamleistung eindrucksvoll widerspiegelt.
Insgesamt war der Wettkampf in Waiblingen ein gelungener Tag für alle Teams. Die Rennen haben gezeigt, wie viel Energie, Zusammenhalt und Freude am Sport in unseren Mannschaften steckt. Besonders schön fasst Helen Lückge den Tag sicherlich nicht nur für die Damen-Masters zusammen: „Liebe Damen-Masters, das hat richtig Spaß gemacht, und wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Wettkämpfe.“ Mit diesen Erfahrungen im Gepäck blicken wir motiviert auf die kommenden Wettkämpfe.
Ergebnisse: Racepedia – 32. Waiblinger Triathlon

