Challenge Barcelona-Maresme 2013

Zwei Wochen hatte ich mir Zeit genommen den spanischen Norden zu genießen und mich vor Ort auf das Rennen am 6. Oktober vorzubereiten. Die Challenge Barcelona-Maresme, 3.8 km Schwimmen - 180 km Radfahren - 42.2 km Laufen.

So hatte ich genug Zeit die Radstrecke ein paar Mal abzufahren und mir ein gutes Bild von der Laufstrecke zu machen. Auch das Wetter hatte ich genau im Blick und dachte mir ”Wenn der Wind so bleibt, hab ich einmal Gegen- und einmal Rückenwind. Das Geht!”.

Als das Rennen näher rückte war das Wetter auf einmal nicht mehr wieder zu erkennen. Es hatte wohl auch in Spanien der Herbst Einzug gehalten. Bevor es auf die Strecke ging wurde meine Startnummer noch einmal getauscht damit diese den Startnummern meiner Altersklasse ähnelt, so hieß es. Dadurch kam nochmal leben in die sonst so von Konzentration beruhigte Phase keine 24 Stunden vor dem Startschuss. Nichtsdestotrotz, 8:38 Uhr am Sonntagmorgen war der Start, 8 Minuten nach der ersten Startgruppe der Profi Männer. Jetzt galt es den zuvor aufgestellte Plan zur Ausführung zu bringen. Der Plan war bis auf die letzte Kleinigkeit durchdacht, das Schwimmen in der Spitzengruppe, nicht allein aber weit vorn. Das Radfahren nach einem Zeitplan der auf fünf Stunden ausgelegt war und beim Laufen eine 3:30. Die so ausgerechnete Zeit war ambitioniert aber man muss sich Ziele setzen.

Das Schwimmen im Meer ist immer eine Herausforderung, da die Bojen aus dem Wasser immer zu klein scheinen und man nicht genau weiß ob man richtig schwimmt. Aber der Plan ging auf, als zweiter meines Startblocks hatte ich wieder Sand unter den Füßen und war auf dem Weg zu meinem Fahrradhelm.

Bei all den Trainingsfahrten auf der Radstrecke gab es Wind der einmal Gegenwind und einmal Rückenwind bergab. Nicht so am Renntag, nur Seitenwind. Seitenwind der sich anfühlte wie Gegenwind egal in welche Richtung man fährt. Auf dem zweiten Teilstück der drei Disziplinen musste ich mich also mit dem größten Zeitverlust meines Plans zufrieden geben und nach 5 Stunden und 22 Minuten ging es aus den Radschuhen in die Laufschuhe.

Den Marathon nach Plan laufen hab ich mir gedacht. Nur nicht zu schnell anlaufen, hab ich mir gesagt. So hab ich’s dann aber nicht gemacht. Die ersten zehn Kilometer in 45 Minuten, den Halbmarathon mit 1:37. Dann wird’s lang, aber am Ende steht die 3 Stunden 28 Minuten (zweiter Halbmarathon 1:51). Mit einer Endzeit von 9 Stunden 55 Minuten und 35 Sekunden ist der Plan (fast) voll aufgegangen. Jetzt kann ich Zufrieden in die Winterpause gehen. Aus dem warmen der Wohnung vielleicht schon einmal gedanklich auf die Liga Wettkämpfe nächstes Jahr vorbereiten, denn es gilt den Aufstieg in die zweite Liga zu erhalten.

 

 

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