Zweites Triathlon Bundesligarennen am 01.07.18 in Düsseldorf

Nach dem tollen Auftakt im Kraichgau, stand am letzten Sonntag für den Mey Post-SV das zweite Rennen in der 1. Bundesliga auf dem Plan. Dazu ging es - nicht minder aufgeregt, als beim ersten Mal - mit dem Bus nach Düsseldorf. Mit dabei waren Nicole Müller, Karina Kornmüller, Greta Groten und Karoline Degenhardt, die das Team für das Triathlon Ligarennen stellten, sowie Eva Estler. Sie startete bei der parallel statt findenden Altersklassen DM über die Sprintdistanz im Einzel.

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Professionell wie wir sind, reisten wir bereits am Freitagabend an, sodass wir am Samstag genug Zeit zum Erholen und zum Besichtigen der Wettkampfstrecken hatten. Leider war die Besichtigung nicht ganz so erfolgreich, da der Radkurs über eine der Hauptverkehrsachsen Düsseldorfs führte, die Rheinkniebrücke und diese am Samstag natürlich nicht für uns gesperrt war. So gaben wir uns mit einem Radweg entlang des Rheins zufrieden, den wir uns mit vielen Touristen teilten. Die Laufstrecke sowie der Schwimmkurs und auch die zusätzlich eingeführte 4. Disziplin, das Treppensteigen nach dem Schwimmen (ja, es mussten nach dem Schwimmausstieg etwa 50 Treppenstufen zur Wechselzone überwunden werden und man beachte, auch da gilt es zu überlegen, ob man nun zwei oder eine Stufe auf einmal nimmt...) waren jedoch bereits abgesteckt und so waren wir wenigstens über 3 der 4 Teilstrecken bestens informiert.

Am nächsten Morgen startete Eva als erste ins Rennen, welches sie folgendermaßen schilderte:

Am Sonntag war ich über die Sprint-Distanz im Einzelrennen am Start. Schon früh am Morgen stürzte ich mich mit den anderen Teilnehmern ins trübe Düsseldorfer Rheinbecken. Beim Radfahren ging schon ein recht kräftiger Wind, den ich wegen des Windschattenverbots und vor allem auf den exponierten Brücken stark zu spüren bekam. Allerdings war dieser Wind auf der Laufstrecke eine sehr willkommene Erfrischung und auch in der sehr langen, nicht enden wollenden Wechselzone war ich froh über jede Abkühlung. Insgesamt war es ein schönes Rennen, wobei ich auf der Rad- und Laufstrecke manchmal schon fast im „Stau stand“, weil so viele Athleten aus mehreren Startgruppen unterwegs waren. Am Ende belegte ich bei diesem Wettkampf, bei dem auch die deutschen Meisterschaften der Altersklassen ausgetragen wurden, Platz 4 Gesamt und Platz 1 in meiner Altersklasse.

Da das Rennen - ähnlich wie auch in Tübingen - im Stadtzentrum stattfand, gab es keine Möglichkeit mit dem Bus zu parken und so fuhren wir einfach mit unseren Rädern zum Start.

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Langsam stieg die Nervosität bei uns weiter an, denn wir wollten natürlich unser gutes Ergebnis vom letzte Rennen wenigstens bestätigen, doch wir wussten, dass dies nicht einfach wird, da gleichzeitig auch die deutschen Meisterschaften der Elite im Sprint ausgetragen wurden und so alle Teams ihre besten Triathleten aufstellten.

Pünktlich zur Mittagszeit ging es auch für uns los und mit einem Startsprung ging es in den Kampf um die beste Position im Schwimmen. Hier mussten wir schon erste Federn lassen, da es diesmal wesentlich mehr Körperkontakt gab und wir dabei mehrmals das Hafenwasser schluckten oder Arme um unsere Köpfe flogen.

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Nichtsdestotrotz meisterten wir das Schwimmen mir Bravur und konnten uns anfänglich in der ersten zweiten und dritten Radgruppe positionieren. Greta, die die zweite Radgruppe erwischte, hatte einen super Tag und die besten Beine und konnte so bis zum Ende des Radfahrens ihre Position inne halten.

Karo und Karina beendeten das Radfahren in der 3. Gruppe mit etwa einer halben Minute Rückstand auf die 2. Gruppe. Im anschließendem Lauf in der Mittagshitze gaben wir nochmal alles und kämpften um jede Position. So konnte Greta im Ziel ihr Ergebnis von Kraichgau noch einmal verbessern und landete auf einem starken 16. Platz, der ihr auch eine Top 10 Platzierung in der U23 Wertung der deutsche Meisterschaft bescherte. Karo kam knapp dahinter als 17. ins Ziel. Karina musste leider die letzten Meter mit Magenkrämpfen zurücklegen, kämpfte sich aber ins Ziel und sicherte uns abermals Platz 6 in der Teamwertung. Für Nici unseren Youngster reichte es am Ende zu Platz 53, ein tolles Ergebnis bei ihrem Debüt in der ersten Liga.

Vollkommen erschöpft, aber glücklich und mit großer Motivation für das nächste Rennen am 22.07. in Münster ging es nach einem spannenden Wochenende wieder zurück in die Heimat. Vielen Dank an Flo für seinen Support an der Strecke, sowie an euch und eure lieben Nachrichten, es ist toll, dass ihr uns so unterstützt!

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