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"Bergauf – Bergab" | Das war unser Wanderjahr 2019

Liebe Wanderfreunde,

als Ergänzung zu unserem Mitteilungsheft und als kleine Abwechslung zu "Corona" berichten unsere Wanderführer Wolfgang, Andreas und Peter hier über die erlebnisreichen Wandertage des Jahres 2019.

Vorsicht, hier kommen unsere Post-SV - "T(D)raufgänger"! wink

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14. April Wanderung zur Kirschblüte.
Von Breitenholz zum Naturfreundehaus bei Herrenberg. Diese Tour ist so prächtig und bietet so viele herrliche Aussichten ins Land, dass wir sie schon 11 Mal gewandert sind. Es ist der schönste Wanderweg im Landkreis. Deshalb wandern bis zu 50 Teilnehmer auf halber Höhe am Schönbuchrand

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zum Naturfreundehaus bei Herren-berg, mit den schönsten Ausblicken ins Gäu, dem Rammert, die Alb, bis zum Schwarzwald. Wer Lust hatte, konnte noch einen Schlenker in den Schönbuch hinein zum Kalten Brunnen machen und kam im Naturfreundehaus auch zur Mittagspause an.

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Auf dem Rückweg konnten wir oberhalb von Kayh Kaffee und Kuchen bekommen. Eine Gruppe vom Jugendsozialwerk Herrenberg organisiert das jedes Jahr. Der Rückweg zum Auto dauerte nur noch 30 Minuten. Dann war der Frühling-Eröffnungs-Wandertag leider schon wieder zu Ende.

 


Wir hatten uns vorgenommen, auf den schönsten Abschnitten des Hauptwegs 1 des Schwäbischen Albvereins, den Nordrand-Albtrauf zu wandern. Im Jahr 2018 haben wir die Etappen 1 bis 4 gemacht; 2019 waren die Etappen 5 bis 8 dran.

1. Mai, Etappe 5 Talheim – Jungingen
Nach zünftigem Aufstieg zum Bergrutsch, Hirschkopf und Dreifürstenstein wanderten wir auf schmalen und weichen Waldpfaden oberhalb von Schlatt zum Weilerwaldkopf.

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Es folgte der Abstieg nach Jungingen, wo wir beim 1. Mai-Fest uns gütlich taten. Unser erlebnisreicher Wandertag endete mit der Zugfahrt nach Tübingen.

30. Mai, Etappe 6 Thanheim Jungingen
25 Wanderbegeisterte fuhren mit dem Zug nach Bisingen und erklommen den Albaufstieg zum Raichberg. Eigentlich wollten wir uns den anstrengenden Aufstieg durch Benutzung des „Nauf-Nab“-Busses ersparen. Leider haben wir ihn wegen einer Zugverspätung verpasst. Also machten wir eine „Zugabe“ von 45 Minuten in Form eines anstrengenden, mattschigen Aufstiegs. Wir wurden dafür durch den besonders schönen Abschnitt des Albtraufs entschädigt. Nach unserer Mittagspause im Zollersteighof erreichten wir das Highlight der Schwäbischen Alb: den Blick vom Zeller Horn zur Burg Hohenzollern. Einfach fantastisch.

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Anschließend wanderten wir zum Backofenfelsen, dem Hangenden Stein und dem Kohlwinkelfelsen. Der nächste Abschnitt führte uns wieder dem Albtrauf entlang zum Himberg. Hier begann der Abstieg nach Jungingen und die Heimfahrt nach Tübingen. Einige waren k.o., aber alle glücklich und zufrieden.

7. Juli, Etappe 7 Thanheim – Laufen
Bei dieser Etappe gelang es uns, mit dem „Nauf-Nab“-Bus den anstrengenden Albaufstieg zu ersparen. Wir wanderten über den Zitterhof, an Pfeffingen vorbei zum Böllat, der knapp 1000 m hoch, einen fantastischen Blick ins westliche Albvorland ermöglicht; bei günstiger Witterung bis zu den Alpen. Wir gingen durch den gepflegten Ort Burgfelden und erreichten kurz darauf die Schalksburg, einer Burganlage aus dem 11. Jahrhundert.

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Wir stiegen nach Laufen ab und nahmen den Zug nach Balingen. Kaffee, Kuchen und Eisbecher gab’s hier in Hülle und Fülle. Wir haben es genossen, danach endete unser Wandertag mit der Zugfahrt nach Tübingen. Es war eine tolle Tour.

28. Juli, Etappe 8 Tieringen – Schömberg
Mit dem Zug und Wander-Shuttle sind wir schnell am Ausgangspunkt unserer heutigen Tour angelangt. Am Lochensattel folgen wir dem roten Dreieck des HW 1 zum Gespaltenen und Hohlen Fels, beide sind 1000 m hoch. Hier haben wir die schönsten Ausblicke auf die Balinger Alb.

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Eine weitere Station auf unserer Wanderung war der Plettenberg, 1002 m hoch, wo der Natur tiefe Wunden in Form von riesigem Kalkabbau geschlagen werden. Man braucht eben immer Zement.

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Von hier ging es nur noch bergab: nach Schömberg. Wir bestiegen den Bus nach Balingen und gönnten uns hier natürlich einen Kaffee, Kuchen oder Eisbecher. Der letzte Akt war die Heimfahrt mit dem Zug nach Tübingen.


25. August, Schlichem Wanderweg I
Im August war es soweit. Wir sind mit 21 begeisterten Schwäbische Alb-Wanderern und Wandererinnen zum Schlichem-Wanderweg aufgebrochen. Dieser führt von der Quelle oberhalb von Tieringen bis hinunter nach Epfendorf. Mit dem Zug fahren wir nach Balingen, dann mit dem Wander-Shuttle zum Lochensattel. Ein kurzer kräftiger Anstieg führt uns auf die Albhochfläche, kurze Zeit später sind wir am Schlichem-Ursprung.

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Es ist schon ziemlich heiß, so dass das kühle, kristallklare Quellwasser hoch willkommen ist.  Hier ist die Europäische Wasserscheide. Wolfgang berichtet uns von der Historie dieser Landschaft und Andreas bringt uns das Wichtigste über die Geologie der Schwäbischen Alb näher.

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Von nun an geht’s bergab, nicht steil aber gleichmäßig, immer der Schlichem entlang. Unser Weg führt an Tieringen vorbei nach Hausen am Tann. Die Schlichem hat einen weitgehend natürlichen Flusslauf. Früher waren hier 17 Getreide- und Sägmühlen aktiv.

Wir wandern in einer abwechslungs-reichen, idyllischen Landschaft mit kleinen Wasserfällen und Fels-bildungen. Im angenehm kühlen Wald machten wir eine Vesperpause.

 

Auf der Tour gibt es einige Bachübergänge mittels großer Steine. Alle haben kein Problem damit, nur unser Wanderführer Peter hat Pech und rutscht auf einem bemoosten Stein aus und brach sich dabei den Innenknöchel am linken Bein. Bis Ratshausen hat er es noch geschafft, dann musste er das Angebot von zwei hilfsbereiten Menschen annehmen, die Andreas und Peter zuerst nach Schömberg und dann nach Dautmergen fuhren. So haben die beiden unsere Wandergruppe am Ziel doch noch angetroffen und wir konnten gemeinsam mit Bus und Zug nach Tübingen fahren.

Die zweite Etappe konnte wegen schlechter Witterung in diesem Jahr nicht mehr unternommen werden. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Wir planen das für dieses Jahr ein.

3. Oktober, das Nashorn im Rammert
DSC 0471 840Der Wettergott hat es am 3. Oktober mit der Wandergruppe des Post-SV gut gemeint. Der Start ist das Weilheimer Rathaus und gleich geht’s ordentlich bergauf am Seifertbrunnen vorbei zum Golfplatz Kressbach.

Wegen seiner Verletzung ist Peter dieses Mal nicht dabei, doch Andreas, Wolfgang und Armin kennen den Streckenverlauf ebenso.

Unser Weg führt uns entlang der Pappel-Allee, mit schönen Ausblicken zur Alb, zum Eckhof.

 

Dort empfängt uns vielerlei landesübliches Getier, aber die Verwunderung ist groß, als vor uns beim Verlassen des Hofs ein Nashorn auftaucht – glücklicherweise nur aus Beton.

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Wir gehen am Rammertblick vorbei, mit Sicht auf den schon herbstlich anmutenden Wald, ins idyllische Bühler Tal hinab. Hier beginnt der Wannenbachweg und führt 2 km bergauf zur Martinsberghütte. Jetzt ist die richtige Zeit für ein zünftiges Vesper.

DSC 0483 840Gestärkt und ausgeruht begeben wir uns auf den oberhalb der Martinsbergsiedlung verlaufenden Panoramaweg, ein typischer, ganz naturbelassener Waldweg. Uns überraschen herrliche Ausblicke ins herbstlich wirkende Neckartal.

 

 

 

 

 

 

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Wir steigen zum Schadenweiler Hof hinab und Wolfgang erzählt uns von der wechselvollen Geschichte dieses Hofs.

 

 

Bald erreichen wir Rottenburg, wo wir im Café „Prinz Karl“ köstliche Kuchen und Torten genießen. Hier endet unsere 17 km-Tour mit einem geselligen Abschluss.

Euer Wanderteam
Peter Reif, Andreas Peters und Wolfgang Eberhardt

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