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Bericht zur Wanderung am Pfaffenberg am 16.8.2020

Wir wollten mal wieder in unseren nächsten Umgebung ein lohnendes Wanderziel ansteuern. Heute war es wieder soweit. Der Pfaffenberg mit seinem märchenhaften See, deshalb nennt er sich auch so, ist unser Ziel. Mit dem Bus fahren wir nach Poltringen und beginnen mit einem mäßig steilen Anstieg.

1 im Frhtau zu Berge H

Am Fuße des Pfaffenbergs beginnt der Kreuzweg zur Marienkapelle. Nach wenigen Minuten haben wir sie erreicht und können auf einer Tafel den Hintergrund für den Bau dieser Kapelle erfahren. Zum Dank dafür, dass der Ort Oberndorf im 2. Weltkrieg nur knapp einem Fliegerangriff entgangen ist, haben die Bürger diese Kapelle zu Ehren der hl. Maria im Jahr 1947 errichtet.

3 am Kreuzweg H5 vor der Marien Kapelle H

Nach einer kurzen Rast wandern wir auf der Hochfläche weiter in Richtung Osten und umrunden diesen Teil des Bergs. Am schönsten Ausblick zur Wurmlinge Kapelle und zur Schwäbischen Alb müssen wir natürlich kurz anhalten und die seltene Aussicht genießen.

6 Sicht auf Wurmlinger Kapelle H

Hier hat sich auch entschieden, dass ein sehr zutraulicher, uns zugelaufener Hund einem anderen Wanderer übergeben wurde.

Nach dieser Ost-Runde gelangen wir zum Grillplatz am Eingang zum alten Steinbruch.Da es erst halb elf Uhr ist, können wir den Platz noch für uns alleine nutzen und holen das Vesper raus.

8 am Eingang zum Steinbruch H7 unser Vesperplatz H

Danach gehen wir durch den Steinbruch, der bis in die 1960er Jahre für viele historische Gebäude den bewährten Wendelsheimer Schilf-Sandstein lieferte. Wir können erahnen, dass die Arbeit im Steinbruch wirklich keine leichte war. Inzwischen hat die Sonne schon kräftig zugelegt, glücklicherweise sind wir noch eine Weile im Schatten spendenden Wald.

10 ein Mrchen von See H11 am Mrchensee H

Im Anschluss an den Steinbruch überrascht uns plötzlich der traumhafte Anblick des Märchensees. Er ist vollständig mit Wasserlinsen bedeckt. Wenn man nicht genau wüsste, dass Wasser darunter ist, würde man gerne den grünen „Teppich“ betreten. Nur ein kleiner Anstieg, dann sind wir am beliebten Aussichtspunkt, der uns nach Wendelsheim mit seinen Weinbergen bis zur Schwäbischen Alb blicken lässt. Es gibt wenig Plätze, wo man so weit ins Land hinausblicken kann.

12 Blick auf Wendelsheim H13 eine tolle Aussicht H

Von nun an geht’s bergab. Durch Streuobstwiesen wandern wir in Richtung Wurmlingen und haben nochmals eine schöne Sicht auf die Wurmlinger Kapelle, dieses Mal von unten nach oben. Die Sonne tut ihr „Bestes“, jedoch ein leichtes Lüftlein macht die Hitze erträglich.

15 droben stehet die Kapelle H

Nach einer knappen Stunde im schönsten Sonnenschein erreichen wir das Sportheim

Unterjesingen. „Da Roberto“ bietet uns eine große Auswahl von leckeren Menüs. Wir genießen es, den Durst und Hunger zu stillen. Alle sind mit dem Essen und Service sehr zufrieden.

Nun ist es nicht mehr weit nach Unterjesingen, wo uns der Bus nach Tübingen bringt.

Unsere heutige Tour betrug 11,8 Kilometer, nicht zu lang, gerade richtig bei der herrschenden Sommerhitze. Die nächste Wanderung ist am 6. September. Wohin?

Lasst euch überraschen!

Wanderführer: Wolfgang, Andreas, Peter
Bericht: Peter Reif

 

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