Als Rookie im Kraichgau

Lars Hanke Kraichgau

Vor einem dreiviertel Jahr habe ich mich wild entschlossen bei der Challenge Kraichgau angemeldet. Letzen Sonntag war es schließlich soweit. Wiebke (meine Freundin) wurde als Betreuerin rekrutiert und wir sind losgefahren. Auf dem Weg ins Kraichgau haben wir noch Anne Schroth eingesammelt, die vor einem dreiviertel Jahr versprochen hatte, dass -wenn ich starte - Sie als Unterstützung mitkommt. So ist es nun wirklich gekommen, und sie hielt ihr Versprechen natürlich. Vor dem Start gab es noch ein kurzes Handshake mit René, einem Freund aus Rottenburg mit dem ich in der Vorbereitung einige Male trainiert habe. So ging die Zeit bis zum Start schneller vorbei als gedacht und Nervosität kam erst kurz vor dem Startschuss auf.

Für mich ging es um 10 Uhr mit der letzten Startwelle ins Wasser. Mitteldistanzen werden ja bekanntlich nicht beim Schwimmen entschieden, also habe ich mich einfach im Pulk gehalten und kam einigermaßen entspannt aus dem Wasser.

Dann ging‘s aufs Rad, die Strecke war anspruchsvoll und windig, aber trotzdem sehr schön. Man fuhr viel durch den Wald und in den Ortschaften waren überraschend viele Zuschauer. Ein großes Lob an den Veranstalter an dieser Stelle. Ich jedenfalls war schneller unterwegs als gedacht und hatte einen riesen Spaß.

Nach dem Rad fahren war dann aber Schluss mit Lustig. Der abschließende Halbmarathon war wie erwartet zäh. Die Laufstrecke ging 3 Runden im Dorf herum, so dass immerhin überall Zuschauer standen und man auch den anderen Athleten begegnete, die einem oft entgegen kamen. Für den Post-SV Tübingen war das noch Johannes Mayer der mit 5:19:46 ins Ziel kam. Und auch Wolfgang Pfeiffer war am Start und bereits nach 4:55:08 im Ziel. René traf ich auf der Laufstrecke auch wieder, er benötigte 5:13:55.

Wenn man so unter Beobachtung steht will man sich ja auch keine Blöße geben, und so schleppte ich mich nach 5:13:26 schließlich ins Ziel. Immer noch schneller als die angepeilten 5h20, dem Rad fahren sei Dank. Dass ich beim Laufen leiden würde, war wie gesagt, einkalkuliert. Nach dem Rennen wurde ich sogar noch von verschieden Seiten gelobt, wie konstant ich doch gelaufen sei…wenigstens etwas.

Insgesamt also ein erfolgreicher Ausflug ins Kraichgau. Besonders möchte mich bei allen bedanken die mich beim Rennen und in der Vorbereitung unterstützt haben. Es wird denke ich nicht das letze Mal gewesen sein.

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