Spitzbergjubiläumslauf 2018

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Der Spitzberglauf in Hirschau fand am Sonntag, 30. September bereits zum 25. Mal statt und hat mittlerweile seinen festen Platz im Terminkalender bei Läuferinnen und Läufern in der Umgebung und weiter weg. Der Spitzberglauf ist zugleich vierter Wertungslauf des Volksbank-Raiffeisenbank-Cups. Etwa 600 aktive Teilnehmer/-innen waren am Start. Den Startschuss sowohl beim Schülerlauf als auch beim Haupt- und Hobbylauf gab Regierungspräsident Klaus Tappeser, der anschließend selbst am Hobbylauf teilnahm.

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Spitzbergjubiläumslauf 2018 - in der Ausschreibung heißt es: Die Laufstrecken führen auf zertifizierten Premium-Wanderwegen - Hirschauer Spitzbergwegle und Wurmlinger Kapellenwegle - durch von der Septembersonne golden durchflutete rebenbehangene Weinberge und von Schafen beweidete Wacholderheide rund um die Wurmlinger Kapelle sowie über bewaldete Spitzberghöhen mit herrlichen Aussichten zum Schönbuch, ins Neckartal und zur Schwäbischen Alb mit Burg Hohenzollern.

Das ist in der Ausschreibung schön beschrieben. Allerdings ist zu bezweifeln, ob beispielsweise der Gewinner des Hauptlaufs Jens Ziganke die Vorzüge dieser Strecke genießen konnte. Vielmehr hatte er wohl mehr damit zu tun, sich den Zweitplatzierten Michael Wörnle, der nur wenige Sekunden hinter ihm lief, vom Hals zu halten.

Ich bin jedenfalls froh, wenn ich die Höhe der Kapelle erreicht habe und kann dabei kaum einen Blick für die schöne Landschaft übrig haben. Die Schönheiten des Spitzberges kenne ich vornehmlich durch ausgedehnte Wanderungen. Obwohl der Spitzberg meine Hauslaufstecke ist - jeder Stein grüßt mich -, bin ich beim Wettkampf an diesem Berg ein wenig angespannt. So geht mir beim Lauf durch den Kopf, dass ich eine Platzierung in meiner Altersklasse erreichen möchte, denn das zählt in der Gesamtwertung des VR-Cups nach insgesamt fünf Läufen.

Eigentlich konnte ich zuversichtlich sein, weil ich mich in den vergangen fünf Spitzbergläufen immer vorne platziert habe. Zunächst lief alles routinemäßig wie immer. Aber dann überholte mich ein älterer Läufer, dessen Alter ich jedoch nicht genau einschätzen konnte. Ich erinnerte mich, dessen markantes Trikot schon bei einem anderen Wettkampf gesehen zu haben. Ich blieb ihm also auf den Fersen und konnte ihn bergab sogar überholen. Irgendwann überholte er mich wieder, und ich dachte, lass ihn laufen, ich bleibe hinter ihm. Außerdem glaubte ich, er sei nicht in meiner Altersklasse, und das war ein Trugschluss. Er kam eine Minute vor mir ins Ziel und hatte mir damit den zweiten Platz in der Altersklasse M 70 weggeschnappt. Ich musste mich mit dem dritten Platz begnügen. So liege ich nun in der Gesamtwertung des VR-Cups auf dem dritten Platz und kann dem letzten Lauf in Wachendorf mit Gelassenheit entgegensehen.

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Teilnehmer des Post-SV Tübingen beim Hauptlauf über 13,1 km:

  • Valentin Steib Post SV Tübingen 50:03 (6.M 45)
  • Andre Kress Post SV Tübingen 52:36 (2. M 45)
  • Lars Riethmüller Post SV Tübingen 55:24 (6. M 45)
  • Jens Pruschke Post SV Tübingen 58:50 (7.M 35)
  • Dirk Vasel Post SV Tübingen 58:56 (10. M 50)
  • Roland Schwarz Post SV Tübingen 1:01:29 (16. M 50)
  • Nathalie Mazingue Post SV Tübingen 1:10:18 (4.W 35)
  • Carmelo Catarraso Post SV Tübingen 1:11:34 (14. M 60)
  • Hajo Bewernick Post SV Tübingen 1:16:38 (3. M 70)
  • Wilhelm Klein Post SV Tübingen 1:22:14 (19. M 60)
  • Roland Behnke Post SV Tübingen 1:22:15 (36. M55)

Im blauen Trikot der LAV Stadtwerke Tübingen liefen:

  • Peter Kwiatkowski Tübinger Laufladen 50:50 (M 40)
  • Klaus Diesch 54:48 (2. M 50)
  • Volker Grossmann 55:31 (4. M 55)
  • Walter Johnen TSV Kiebingen 1:05:46 (1. M 70)

Teilnehmer des Post-SV Tübingen beim Hobbylauf über 6,4 km:

  •  Michaela Nörr Post SV Tübingen 34:35 (8. W)

 Im blauen Trikot der LAV Stadtwerke Tübingen liefen:

  • Marius Knisel 24:49 (1. MJ U20)
  • Roland Müller 41:36 (24. M)
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