23. Dusslinger Hanneslelauf

7.06.2014, Dusslinger Sportgelände. 32°C im Schatten, Sonne pur und keine Wolke in Sicht beim diesjährigen Dusslinger Hanneslelauf. Wiebke Vogt und ich scherzen schon einen Tag vorher, wie schön es doch wäre, würde nach dem Zieleinlauf ein See auf uns warten - pünktlich zum Rennen scheint es das Wetter mit uns ein wenig zu gut zu meinen. Ich hatte mir als Zielzeit mindestens 45 Minuten auf 10km gesetzt, wollte jedoch bei der Witterung nicht mehr darauf wetten, zumal der Veranstalter schon vorwarnte, keine Streckenrekorde zu laufen. Aber Hauptsache dabei und lebend wieder ankommen!

 Denn das war beim Lauf keine Selbstverständlichkeit. Auf der Strecke kamen mir allein zwei Krankenwägen entgegen, um kollabierte Teilnehmer zu versorgen, und Wiebke berichtete nach dem Zieleinlauf, dass der Weg gegen Ende links und rechts von liegenden Läufern gesäumt war.

Vor dem Start huschte jeder noch zum nächstgelegenen Getränkestand, um der Dehydrierung ein klein bisschen vorzubeugen. Das half dann auch – knappe 2 Kilometer, bis der Schweiß in Strömen floss und sich der ein oder andere schon den nächsten Feuerwehrwagen mit Wasserschläuchen herbeiwünschte. Großartig! Gottseidank waren auf der Strecke vier Getränkeposten anzulaufen, die von den meisten auch gern genutzt wurden. Da mein Magen sich beim gestrigen Rennen schon nach dem ersten Schluck beschwert hatte, nutzte ich die nächsten Posten nur noch als kühlende Dusche und lief rasch daran vorbei.

Nachdem ich mich nach dem Start an Ruth herangelaufen hatte, ging es mit geringer Steigung in den Wald und man konnte wenigstens den Schatten der Bäume als Deckung nutzen. Kilometer fünf war für mich gefühlt der schlimmste Kilometer, obwohl die eigentliche Steigung erst hinterher als echter Überraschungjoker noch geliefert wurde. Damit hatten weder Wiebke noch Mischa oder ich gerechnet. Ein netter Mann in Rot von der LG Steinlach begleitete mich ab Kilometer sechs und wir wechselten uns mit Ziehen ab. Die Berge nahm ich, die Gefälle rannte er vorneweg, nur den Zieleinlauf wollte er wegen des holprigen Untergrundes nicht schneller angehen.

Angekommen bin ich dann doch bei 45 Minuten auf den 10 Kilometern und es war ein gutes Gefühl, hinter meinem Namen noch 'Post-SV Tübingen' zu hören. Ich war superglücklich, als ich auch Mischa und Ruth sowie die anderen Mitläufer vom Post-SV Tübingen und Wiebke und Thorsten im Zielbereich wiederfinden konnte und keiner auf der Strecke geblieben war.

Letzten Endes doch ein gelungenes Rennen, Mischa lief als sechster ins Ziel auf den 3. Platz, Ruth kam als vierte Frau ins Ziel, wurde in ihrer Altersklasse 1. und ich lief als dritte Frau ins Ziel und wurde zweite der Frauen, Wiebke wurde dritte. Hajo Bewernick lief ebenfalls mit und wurde Altersklassenvierter Birgit Grandjot und Heinrich Lind waren ebenfalls mit von der Partie.

Laut Wiebke sammelten sich deshalb doch einige Pokale um unseren kleinen Läuferhaufen, der noch bis zur Siegerehrung vor Ort geblieben war, während ich bereits auf dem Weg nach Hause war.

Da unsere Läufer alle heil wieder ins Ziel kamen, dürfen wir sagen: das hat gepasst!

Und hinter dem Zieleinlauf war zwar kein See vorhanden, aber es floss tatsächlich ein kleiner Bach, der die Abkühlung auch ganz prima übernahm ;-)

 Der Bericht im Tagblatt Online

Hier die Bildergalerie im Tagblatt Online

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